Wechsel an der Spitze der Polizeiinspektion Bruck und gemeinsames Anliegen Verkehrssicherheit

Veröffentlichungsdatum22.07.2025Lesedauer2 Minuten

Nach sieben Jahren als Polizeiinspektionskommandant in Bruck wurde Gerhard Heitzmann in die Polizeiinspektion Zell am See versetzt, wo er nun als stellvertretender Kommandant tätig ist. In dieser Zeit war er ein verlässlicher Ansprechpartner für die Gemeinde und hat durch seine ruhige und sachliche Art die Zusammenarbeit wesentlich geprägt – dafür danken wir ihm herzlich und wünschen ihm alles Gute für die neue Aufgabe.

Sein Nachfolger, Kommandant Josef Haslinger, hat seinen Antrittsbesuch im Gemeindeamt gemacht. In einem offenen und konstruktiven Gespräch wurde insbesondere das Thema Verkehrssicherheit behandelt. Vor allem die Zunahme von Sportwagenverkehr stellt eine zunehmende Herausforderung dar.

Im Zuge der Auswertung unserer Geschwindigkeitstafeln konnte festgestellt werden, dass in etwa 95 % der Verkehrsteilnehmer sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten – was grundsätzlich erfreulich ist.

Auch die Polizei hat in der Vergangenheit immer wieder Radarmessungen durchgeführt, bei denen erfreulicherweise nur wenige Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden.

Aber es gibt auch Ausreißer - mit gemessenen 140 km/h sowohl im Ortsgebiet als auch an anderen Standorten im Freiland. Solche Geschwindigkeiten sind völlig inakzeptabel und stellen eine ernste Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

Auf Wunsch der Gemeinde sollen daher verstärkte Geschwindigkeitsmessungen, insbesondere zu Tagesrandzeiten, durchgeführt werden.

Unabhängig vom Gespräch mit der Polizei haben Bürgermeister und Vizebürgermeister auch den Dialog mit Herrn Porsche gesucht. Er hat bereits in der Vergangenheit im Rahmen seiner Möglichkeiten in der Community seiner Veranstaltungen für Verständnis und Rücksichtnahme geworben und zugesichert, dies auch weiterhin zu tun – mit dem klaren Ziel, Lärm und Geschwindigkeit zu reduzieren. Gleichzeitig hat er darauf hingewiesen, dass er naturgemäß nur jene Sportwagenfahrer erreicht, die bei seinen organisierten Veranstaltungen teilnehmen, während viele andere individuell und unkoordiniert unterwegs sind.

Künftig möchten wir fix einmal im Jahr ein Treffen organisieren, um den offenen Austausch zwischen Gemeinde, Bevölkerung und Polizei zu fördern. Dabei sollen aktuelle Anliegen, Sicherheitsfragen und gemeinsame Herausforderungen in ungezwungener Atmosphäre besprochen werden.

Die Sicherheit der Bevölkerung steht für uns an erster Stelle. Umso wichtiger ist uns die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei – wir danken Kommandant Josef Haslinger für die gute Gesprächsbasis und freuen uns auf einen gemeinsamen Weg im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger.



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